Ann und Thorbens Priorität ihres Hochzeitstages galt der Zeremonie. Für die beiden war die Zeremonie der wichtigste Part der Hochzeit. Entsprechend umfangreich waren unsere Planungen für die Kirche: Neben Blumenschmuck an den Bänken, Altar und im Eingangsbereich gab es ein Ringkissen aus Blumen, zusätzlich zum Organisten spielte ein Gospelchor sowie eine Solistin und die Trauzeugen lasen Fürbitten. Der Einzug von Ann war klassisch mit ihrem Vater, voraus ging der Pfarrer und die Blumenmädchen. Die Ehegelübde von Ann und Thorben und der Ringtausch waren mein persönliches Highlight: So viel Liebe, Fürsorge und Bedingungslosigkeit steckte in ihnen.

Nach den Gratulationen und einem kurzen Sektempfang, den der örtlichen Musikverein musikalisch begleitete, ging es zum Paarshooting in bester Kulisse: das Kloster bot unzählige tolle Motive für die Hochzeitsbilder. Auch der Raum für das Dinner am Abend und die Feier stand dem nichts nach: Offenes Mauerwerk, Säulen, meterhohe Decken, und ein riesiger Kronleuchter mit Echtwachskerzen beeindruckten und sprachen für sich. Deshalb hatten sich Ann und Thorben für eine dezente Dekoration ganz in weiß entschieden. Traditionell sollte es weiter gehen mit einem klassischen Hochzeitsmenü bestehend aus Hochzeitssuppe, gemischtem Braten mit Beilagen und Gemüse und zum Nachtisch Pflaumenkompott mit Gries. Dazu wurden erlesene Weine und Bier nach alter Klosterrezeptur serviert. Der DJ spielte zunächst dezente Klaviermusik, und im Anschluss zum Brauttanz einen Walzer. Gegen Mitternacht gab es Vesperplatten und den Schleiertanz, bei dem der Schleier von Anns Oma zum Einsatz kam. Neben dem Schleier hatten die beiden noch eine weitere Erinnerung an ihre Großeltern, denn ihre Eheringe waren aus dem Gold der Ringe ihrer Großeltern. Wenn das mal kein Erfolgsversprechen für die Ehe ist! Am nächsten Morgen gings direkt in die Flitterwochen, aus denen mich eine Postkarte mit Worten erreichte, die Glück und Dankbarkeit aussprachen.

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